Panorama

Nach Attentat auf Bolschoi-BallettchefÄrzte retten Augenlicht

21.01.2013, 16:20 Uhr
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Filin wurde wahrscheinlich von einem Neider angegriffen. (Foto: dpa)

Nach Tagen des Bangens ist klar: Der bei einem Angriff schwer verletzte Ballett-Chef des Moskauer Bolschoi-Theaters wird wenigstens auf einem Auge das Sehvermögen behalten. Ein Unbekannter hatte ihm vor seiner Haustür Säure ins Gesicht geschüttet. Filin drohte zu erblinden.

Der Chef des weltberühmten Moskauer Bolschoi-Balletts wird nach Einschätzung der Ärzte wieder sehen können. Der Zustand von Sergej Filin entwickele sich nach dem Säure-Angriff auf ihn "sehr positiv", sagte die Ärztin Larissa Maschetowa im russischen Fernsehen. Zumindest auf einem Auge werde der 42-Jährige wieder sehen können.

"Er gewinnt seine Sehkraft auf einem Auge schnell zurück. Wir hoffen, dass sie am Ende auf beiden Augen zurückkehrt", sagte Maschetowa. Allerdings werde es "viel Zeit" brauchen, es seien noch mehrere Operationen nötig.

Auf Filin war am vergangenen Donnerstag ein Attentat verübt worden. Ein maskierter Mann griff den Ballettchef mit Säure an. Der ehemalige Weltklasse-Tänzer erlitt schwere Verätzungen im Gesicht, am Kopf und an den Augen. Die Polizei vermutet ein berufliches Motiv hinter der Tat. Nach Angaben aus dem Bolschoi-Theater gibt es in dem ruhmreichen Haus heftige Machtkämpfe.

Quelle: ntv.de, AFP