Panorama

Gold aus illegalen GrabungenAntiquitätenring gesprengt

25.01.2010, 13:26 Uhr

Es hätte ein gutes Geschäft werden sollen: Rund elf Millionen Euro fordert ein illegaler Antiquitätenring für eine Sammlung aus 164 antiken Objekten. Doch die Polizei kommt ihnen zuvor.

zypern
Erst 2008 wurde vor der Küste im Süden ein antikes Schiffswrack gefunden. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Die zyprische Polizei hat einen Ring illegaler Antiquitätenhändler gesprengt. Acht Zyprer wurden festgenommen und 164 antike Objekte aus dem zweiten und dritten nachchristlichen Jahrhundert sichergestellt. Fünf weitere Mitglieder der Bande entkamen. Es wurden internationale Haftbefehle erlassen, berichtet der zyprische Rundfunk.

Der Ring wurde entdeckt, als die Polizei einen Strohmann einsetzte. Die Antiquitätenhändler forderten elf Millionen Euro für die Sammlung. Unter den sichergestellten Gegenständen sind dutzende Amphoren und Gefäße sowie kleine Statuen aus Gold und Münzen aus hellenistischer Zeit. Sie sollen nach ersten Schätzungen von Archäologen aus illegalen Grabungen im Raum der antiken Stätte von Salamis im türkisch besetzten Teil Zyperns stammen, hieß es

Quelle: dpa