Donnerstag, 12. November 2009
14 Monate verschollen in Afghanistan: Armeehündin putzmunter
Vor 14 Monaten ist Sabi bei einem Gefecht mit Taliban-Kämpfern in Afghanistan verschwunden. Nun tauchte die australische Hündin putzmunter wieder auf.
Sabi (nicht im Bild) kehrt nun nach Hause zurück.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)
Ein tot geglaubter Armeehund ist in Afghanistan putzmunter wieder aufgetaucht. Die vier Jahre alte Labrador-Hündin Sabi aus Australien war vor 14 Monaten bei einem Gefecht mit Taliban-Kämpfern in der Provinz Uruzgan zwischen die Fronten geraten und galt seitdem als vermisst. Ein amerikanischer Soldat entdeckte die Hündin nun. Einheimische hatten sich um das Tier gekümmert. Sabi wurde zu ihrer überglücklichen Einheit auf dem Stützpunkt Tarin Kowt zurückgeflogen, berichteten australische Medien.
Sabi, früher ein Streuner, war als Sprengstoff-Suchhund ausgebildet worden und mit australischen Soldaten auf Streife, als die Taliban angriffen. In dem Gefecht wurden mehrere Soldaten verletzt. Die Hündin verschwand und die Soldaten fürchteten das Schlimmste. Sabi hat inzwischen länger in Afghanistan "gedient" als die meisten australischen Soldaten, nun wurde ihre Heimkehr beschlossen.
dpa
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