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Bei diesem Känguru befindet sich zum Glück nur das Jungtier im Beutel.
Bei diesem Känguru befindet sich zum Glück nur das Jungtier im Beutel.(Foto: picture alliance / dpa)

Sprengstoff-bepacktes Känguru: Australier fantasiert über Anschlagsplan

Ein Australier spekuliert im Internet über einen höchst ungewöhnlichen Anschlagsplan: Die Hauptakteure sind darin eine Ladung Sprengstoff und ein Känguru - bemalt mit dem Symbol des IS. Seitdem sitzt er in U-Haft.

In Australien sitzt ein 19-Jähriger seit zehn Monaten im Gefängnis, weil er in einem Internet-Chat über einen Anschlag mit einem Sprengstoff-bepackten Känguru spekuliert haben soll. Örtliche Medien berichteten, der junge Mann sei im vergangenen April im Zuge von Terrorermittlungen in Melbourne festgenommen worden. Bei einer Gerichtsanhörung habe er den Vorwurf zurückgewiesen, er habe an einem Gedenktag für getötete Soldaten einen Anschlag verüben wollen.

Gerichtsunterlagen zufolge tauschte sich Sevdet B. im Internet mit einem Freund im Ausland über die Idee aus, ein Känguru als Bombe zu missbrauchen. Am 20. März soll der Angeklagte seinem Freund ein Foto geschickt haben, dazu der Kommentar: "Schau, was ich habe, ahaha."

Zu ihren Plänen oder Fantasien gehörte demnach, das Känguru mit C4-Sprengstoff zu bepacken, mit dem Symbol der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu bemalen und auf eine Gruppe Polizisten loszulassen. Nach der Gerichtsanhörung blieb B. den Berichten zufolge in Haft. Der nächste Termin wurde auf den 3. Februar angesetzt.

Quelle: n-tv.de

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