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Von Bacon stammen auch diese "Zwei Studien für ein Selbstporträt"
Von Bacon stammen auch diese "Zwei Studien für ein Selbstporträt"(Foto: picture alliance / dpa)

Bilder sind 30 Millionen Euro wert: Bacon-Kunstwerke aus Wohnung gestohlen

Ein spektakulärer Kunstraub beschäftigt die spanische Polizei. Unbekannte haben fünf Bilder des britischen Malers Francis Bacon aus einer Privatwohnung entwendet. Das Verbrechen geschah schon im vergangenen Sommer, wurde aber geheim gehalten.

Unbekannte haben aus einer Privatwohnung im Zentrum von Madrid fünf Werke des britischen Malers Francis Bacon gestohlen. Der Wert der Bilder werde auf über 30 Millionen Euro geschätzt, berichtete die spanische Zeitung "El País". Der Kunstdiebstahl - einer der größten in der jüngeren Geschichte Spaniens - habe sich bereits im Juni 2015 ereignet, sei aber bisher von den Ermittlern geheim gehalten worden.

Die Polizei bestätigte den Diebstahl. Der 1992 verstorbene Bacon war einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden auf Auktionen zu Rekordpreisen gehandelt. Der Maler war während einer Spanien-Reise in Madrid im Alter von 82 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

"Diebe werden es sehr schwer haben"

Die gestohlenen Werke gehören einem ehemaligen Freund des Künstlers, der die Bilder von dem Maler geerbt hatte. Von den Tätern fehlt neun Monate nach dem Diebstahl jede Spur.

Nach Informationen der Zeitung hatten die Diebe eine kurze Abwesenheit des Kunstsammlers genutzt, um in die Wohnung einzubrechen. Es gelang ihnen, die Alarmanlage auszuschalten und mit den Bildern zu verschwinden, ohne Fingerabdrücke oder sonstige Spuren zu hinterlassen.

"Die Diebe werden es sehr schwer haben, die Werke zu verkaufen", sagte ein Experte der Zeitung. "Der Kreis der potenziellen Abnehmer ist sehr klein. Wenn ein Bacon-Bild angeboten wird, spricht sich das sofort herum." Der Diebstahl ereignete sich in unmittelbarer Nähe des Oberhauses des spanischen Parlaments, in einem der am stärksten gesicherten Viertel von Madrid.

Quelle: n-tv.de

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