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Sonntag, 13. August 2017

Zwischen Rastatt und Baden-Baden: Bahnstrecke im Südwesten bleibt gesperrt

Bei Bauarbeiten an einem Tunnel bei Rastatt in Baden-Württemberg gibt es einen Erdrutsch. Weil durch das Nadelöhr nicht nur der Regionalverkehr, sondern auch ICE und internationale Verbindungen führen, gibt es erhebliche Behinderungen.

Auf der Bahnstrecke zwischen Rastatt und Baden-Baden fahren in Baden-Württemberg weiter keine Züge. "Die Sperrung des Abschnitts dauert wohl noch über den Sonntag hinaus", sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am frühen Sonntagmorgen. Das Unternehmen teilte später mit, dass die Sperrung ein bis zwei Wochen dauern werde. Fahrgäste müssten sich auf größere Einschränkungen einstellen und mehr Zeit einplanen.

Grund sei ein technischer Defekt, der mit Bauarbeiten an einem Tunnel zu tun habe, hieß es. Als Folge davon hätten sich Gleise abgesenkt. Auf dem Internetportal der Bahn heißt es, bei den Bauarbeiten am Rastatter Tunnel habe es einen Erdrutsch gegeben. Im Regionalverkehr pendele ein Zug zwischen Karlsruhe und Rastatt sowie zwischen Offenburg und Baden-Baden.

Auf der etwa 20 Kilometer langen Strecke Rastatt-Baden-Baden wurde laut Bahn ein Notverkehr mit Bussen eingerichtet."Das läuft stabil, an den Bahnhöfen ist die Lage ruhig." Wie viele Züge oder Fahrgäste von der Sperrung betroffen sind, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Internationale Züge von und nach Paris verkehren nicht über Straßburg und Karlsruhe. Sie halten ersatzweise in Saarbrücken und Mannheim. Fahrgäste müssen mit erheblichen Einschränkungen und deutlich längerer Reisezeit rechnen.

Quelle: n-tv.de

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