Panorama

West-Nil-Virus in New York entdecktBehörden geben Warnung raus

11.07.2012, 08:17 Uhr
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Mücken übertragen das für die Krankheit verantwortliche Virus. (Foto: picture-alliance / dpa)

Eigentlich ist das West-Nil-Fieber in den Tropen und Subtropen beheimatet. Aber die Viruserkrankung, die durch Mücken übertragen wird, breitet sich kontinuierlich aus. Längst ist sie auch in Europa und Orten ähnlichen Klimas angekommen. Aktuell ist Staten Island betroffen. Die New Yorker sollen vorsichtig sein.

Die Behörden in New York haben die Bevölkerung vor der Ansteckung mit dem West-Nil-Virus gewarnt, das an Mücken im Bezirk Staten Island entdeckt wurde. Menschen seien noch nicht infiziert, teilte die Gesundheitsbehörde der US-Metropole mit. Es sei jedoch Vorsicht geboten, vor allem bei Menschen über 50 Jahre. Die Behörde empfahl das Auftragen von Insektenspray sowie das Bedecken von Armen und Beinen vor allem in der Dämmerung.

Die Träger des West-Nil-Virus sind vor allem Vögel. Über Mücken kann das Virus auf Menschen übertragen werden. Der 1937 in Uganda entdeckte Erreger ist in Afrika, Asien, Europa und Australien heimisch. Infizierte entwickeln nur selten schwere Symptome.

Zunächst beginnen sie mit Kopf- und Gliederschmerzen. Es kann zudem zu Erbrechen und Durchfall kommen. Meist heilt das West-Nil-Fieber in wenigen Tagen ohne Therapie ab. Bei Älteren oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder bei einem schlimmen Verlauf kann der Erreger jedoch Entzündungen im Hirn oder im Herz auslösen, die oft tödlich sind.

Quelle: ntv.de, AFP/dpa