Dienstag, 12. Januar 2010
Diskussion über künftiges Konzept: Berliner Islam-Museum wird erweitert
Das Aleppo-Zimmer ist etwa 400 Jahr alt.
(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)
Das Museum für Islamische Kunst im Berliner Pergamonmuseum wird im Zuge der Sanierung seine Fläche verdoppeln. Damit könnte es nach Einschätzung des neuen Direktors, Stefan Weber, "zum vielleicht größten Museum seiner Art in der westlichen Welt" werden. Die bislang 700 Quadratmeter große Ausstellung für Islamische Kunst präsentiert Exponate aus dem 8. bis 19. Jahrhundert. Das Pergamonmuseum auf der Museumsinsel soll von 2019 an in neuem Glanz erstrahlen.
Diese Woche diskutieren Wissenschaftler und Kuratoren in der Hauptstadt über die künftigen Konzepte des Islamischen Museums und des Aga Khan Museums in Toronto (Kanada). Zur Sammlung des Berliner Museums gehören die Steinfassade von Mschatta, Grabungsfunde von Stuckwänden aus Palästen in Samarra, das Aleppo-Zimmer aus dem Haus eines Kaufmanns in Syrien und Wandkeramiken aus der Türkei und dem Iran.
Im Pergamonmuseum sind zwei weitere Häuser untergebracht, die Antikensammlung und das Vorderasiatische Museum. Zu den Hauptattraktionen gehören der Pergamonaltar, das Markttor von Milet und das Ischtar-Tor. Das Pergamonmuseum wird Stück für Stück saniert.
dpa
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