Ehefrau erschossenBogenschütze vor Gericht
Eine zuschlagende Tür habe seinen Arm berührt und den Jagdpfeil abgelenkt, begründete ein Ehemann den tödlichen Schuss mit einem Sportbogen auf seine Frau. Der Pfeil sollte das Opfer nämlich nur erschrecken.
Ein Mann, der seine Ehefrau mit Pfeil und Bogen tötete, hat vor Gericht von einem Unfall gesprochen. Er habe nach einem Streit mit seinem Sportbogen einen Jagdpfeil an dem Opfer vorbei schießen wollen, sagte der 40-Jährige zum Prozessauftakt vor dem Braunschweiger Landgericht.
Allerdings habe eine zuschlagende Tür seinen Arm berührt, wodurch das Geschoss abgelenkt wurde. "Das klingt doof, aber ich werde es beweisen", versicherte der Mann aus Bad Harzburg.
Seine Frau war im Rücken getroffen worden und kurz darauf an den Folgen der Verletzung gestorben. Die Anklage lautet auf Mord. Das Urteil wird Ende November erwartet.