Natur im Venn wird sich erholenBrand nicht absichtlich gelegt
Am Ostermontag war im Naturschutzgebiet Hohes Venn das größte Feuer seit 60 Jahren ausgebrochen. Die Ermittler sind sich sicher, dass der Brand nicht absichtlich gelegt wurde. Forstleute gehen davon aus, dass sich die Natur in einigen Wochen erholt haben wird.
Der Großbrand im Naturschutzgebiet Hohes Venn wurde nicht absichtlich gelegt. Polizei und Staatsanwaltschaft hätten ihre Ermittlungen eingestellt, es habe keine Hinweise auf Brandstiftung gegeben, teilte ein Polizeisprecher mit. Der mutmaßliche Brandherd soll zwischen dem Ostausläufer des Hohen Venns und einem Forstgebiet gelegen haben. Anders als das Kerngebiet des Venns war dieser Bereich beim Ausbruch des Feuers nicht für Wanderer gesperrt.
Am Ostermontag war in dem Moor der größte Brand seit rund 60 Jahren ausgebrochen. Als Feuerwalze raste er durch den belgischen Teil des Schutzgebietes. Die Vegetation war zundertrocken. 1000 Hektar Gras- und Heidelandschaft verbrannten. Forstleute gehen davon aus, dass sich die Natur in einigen Wochen erholt haben wird.