Samstag, 27. Juni 2009
Wochen nach der Airbus-Katastrophe: Brasilien stellt Suche ein
Fast vier Wochen hat die brasilianische Luftwaffe nach Opfern des verunglückten Airbus gesucht. Nun hat sie die Suche nach Opfrn und Trümmerteilen eingestellt."Weil es unmöglich geworden ist, noch Leichen oder Trümmerteile im Suchgebiet zu finden, ist die Aktion eingestellt worden", zitierte die Zeitung "Folha" den Sprecher der Luftwaffe, Oberstleutnant Henry Munhoz. Seit dem 17. Juni sei kein Opfer der Katastrophe vom Pfingstmontag mehr geborgen worden, fügte Munhoz hinzu. Die Maschine war mitten über dem Meer abgestürzt.
51 Opfer des Flugzeugabsturzes wurden geborgen.
(Foto: dpa)
Insgesamt konnten 51 Todesopfer geborgen werden, darunter auch drei Deutsche und der französische Pilot. Auch mehr als 600 Trümmerteile seien aus dem Atlantik gefischt worden. Die Flugschreiber konnten bisher jedoch nicht gefunden werden. Sie liegen wahrscheinlich mehrere tausend Meter tief im Atlantik. Früheren Angaben zufolge werden sie in Kürze für immer verstummen. Über die genauen Ursachen des Unglücks herrschte deshalb weiter Unklarheit.
dpa
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