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(Foto: REUTERS)

Fleischskandal schadet Unternehmen: Briten verzichten auf Burger

Die Meldungen über neue Funde von Pferdefleisch reißen nicht ab. Ein Ende des Skandals ist nicht abzusehen. Die Verbraucher reagieren verunsichert - und das hat Folgen. Wie eine Studie zeigt, ist insbesondere das Geschäft mit Fastfood betroffen.

Nach dem Skandal um Pferdefleisch in Hackfleischprodukten ist der Verkauf von Burgern in Großbritannien um 43 Prozent zurückgegangen. Das geht aus einer Studie des Marktforschungsunternehmens Kantar Worldpanel hervor.

Der Absatz von Fertiggerichten insgesamt ging seit dem Ausbruch des Pferdefleisch-Skandals nur um 13 Prozent zurück, heißt es in der Erhebung. Auf die Auswahl der Läden habe sich der Skandal jedoch nicht ausgewirkt. Die Verbraucher gingen weiterhin bei betroffenen Supermarktketten wie Tesco, Iceland oder Aldi einkaufen.

Angefangen hat der Skandal in Irland und Großbritannien. Vor allem in Tiefkühlspeisen, die als Rinderhack ausgezeichnetes Fleisch beinhalten, wie Burger, Lasagne oder Fleischbällchen, wurden zum Teil erhebliche Anteile von Pferdefleisch gefunden. Viele Supermärkte mussten einen Teil ihres Sortiments aus den Regalen nehmen.

Quelle: n-tv.de

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