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Überflutete Straßen in Tweed Heads, in New South Wales.
Überflutete Straßen in Tweed Heads, in New South Wales.(Foto: dpa)

Land unter in Down Under: Das Hochwasser zieht weiter

Australien kämpft in diesem Sommer massiv mit Wetterextremen: Zuerst zieht eine erbarmungslose Hitze über das Land, gefolgt von gewaltigen Busch - und Waldbränden. Jetzt suchen sintflutartige Regenfälle das Land heim. Die Menschen müssen erneut fliehen - diesmal vor dem Wasser.

Der Brisbane River ist bis zum Überlaufen voll und bedroht die Millionenstadt.
Der Brisbane River ist bis zum Überlaufen voll und bedroht die Millionenstadt.(Foto: dpa)

Die Hochwasser-Katastrophe in Australien breitet sich rasant Richtung Süden aus. An einem 700 Kilometer langen Küstenstreifen kämpften Menschen und Rettungsdienste gegen die Wassermassen. Der Monstersturm mit Orkanböen und schweren Regenfällen versetzte die Millionenstadt Brisbane in Queensland und den weiter südlich gelegenen Bundesstaat New South Wales in Alarmbereitschaft. Bis Dienstag kamen vier Menschen ums Leben, darunter ein kleiner Junge, der von einem riesigen Baum erschlagen wurde. Tausende Menschen saßen in Notlagern.

In Queensland waren mehr als 160.000 Haushalte ohne Strom. Die Stadt Bundaberg war nur noch aus der Luft zu erreichen. Dort galt weiter Alarmstufe Rot. Der Fluss Burnett war über die Ufer getreten, Wassermassen rauschten mit gefährlicher Geschwindigkeit Richtung Meer. Regierungschef Campbell Newman beschwor verbliebene Einwohner in den nördlichen Stadtteilen, auf die Dächer zu steigen, damit sie mit Hubschraubern gerettet werden können.

"Wir fürchten, dass die Häuser von ihren Fundamenten gerissen und fortgespült werden", sagte er dem Sender SkyNews. Bis spät in die Nacht waren 14 Hubschrauber im Einsatz. Sie zogen mehr als 1000 Menschen an Seilwinden hoch und brachten sie in Sicherheit, darunter die Patienten des Krankenhauses.

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Quelle: n-tv.de

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