Panorama
Der Regenschirm gehört kommende Woche vielerorts zur Pflichtausstattung.
Der Regenschirm gehört kommende Woche vielerorts zur Pflichtausstattung.(Foto: picture alliance / Carsten Rehde)
Sonntag, 23. Juli 2017

Die Wetterwoche im Schnellcheck: Der Sommer legt eine Pause ein

Von Björn Alexander

Schlechte Aussichten für Sonnenanbeter: In der neuen Woche fallen die Temperaturen in weiten Teilen Deutschlands auf etwa 20 Grad. Regen gibt es dagegen eimerweise. Örtlich sind bis zu 150 Liter pro Quadratmeter möglich.

Nach den zum Teil heftigen Gewittern und den mitunter schwül-warmen Temperaturen, bringt die neue Wetterwoche erst einmal deutlich kühlere Werte mit. Zeit zum Durchlüften also. Aber nicht zu lange, denn der nächste Regen lässt auch nicht mehr lange auf sich warten.

Top und Flop

Die Lichtblicke in Sachen Sonne und Sommerfeeling dürften sich in der zweiten Wochenhälfte abspielen. Denn zuvor gibt es jetzt eine satte Talfahrt, die außerdem von teilweise intensivem Regen begleitet ist, in dem die Temperaturen nur noch 15 bis kaum 20 Grad erreichen. Durch die langanhaltenden und ergiebigen Regenfälle können sogar in den betroffenen Regionen kleinere Flüsse und Bäche über die Ufer treten, Straßen unter Wasser stehen oder Keller volllaufen. Bis Mittwochabend sind lokal um die 150 Liter Regen pro Quadratmeter möglich - besonders stark regnen wird es in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und NRW. Hier die Details.

Montag

n-tv.de-Wetterexperte Björn Alexander
n-tv.de-Wetterexperte Björn Alexander

Im Westen (Saarland, RP und NRW) beginnt es schon am Vormittag zu schütten, auch in Baden-Württemberg und im südlichen Bayern setzt Regen ein. Die Schwerpunkte sind nach jetzigem Stand NRW und auch Bayern. Sonst ist es oft noch trocken mit Sonne im Osten und Norden. Nachmittags breitet sich der Regen, der stellenweise auch von Gewittern durchsetzt ist, immer weiter aus. Trocken dürfte es dann nur noch zwischen dem Erzgebirge und der Ostsee durch den Rest des Tages gehen. Im Dauerregen nur 16 bis 19, sonst 20 bis 22, im Osten nochmals bis 25 Grad.

Dienstag

Im ganzen Land nass, teils auch gewittrig. Wo es am meisten regnen wird, ist leider noch nicht wirklich genau zu sagen. Denn die Verteilung des Starkregens berechnen die Wettercomputer momentan noch sehr unterschiedlich. Am wahrscheinlichsten wird es aber im Westen und im Osten am nassesten. Dazu im Regen nur um die 15, sonst bis 22 Grad.

Mittwoch

Oft Regengüsse, teils auch Gewitter. Vor allem im Osten und Südosten dürfte es am längsten grau und regnerisch sein. Später klingt der Regen aber auch dort mehr und mehr ab. Die Temperaturen: 15 Grad im Dauergrau und bis 24 Grad mit mehr Sonne am Oberrhein.

Donnerstag und Freitag

Die Wetterbesserung rückt in greifbare Nähe. Somit werden die Schauer und Gewitter allmählich seltener und die Sonne kämpft sich langsam zurück. Auch die ganz kühlen Temperaturen sind bei Spitzenwerten von 19 bis 25 Grad vorüber.

Das Wochenende

Im Detail kaum vorherzusagen. Allgemein schaut es aber derzeit ganz gut aus. Und neben der Sonne zeigt wahrscheinlich auch der Sommer, dass er sich noch nicht geschlagen geben wird. Die Temperaturen betragen nämlich verbreitet Spitzenwerte zwischen 20 und 30 Grad. Stellenweise vielleicht auch darüber.

Quelle: n-tv.de

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