Panorama
Der letzte Ausbruch aus dem Bundesgefängnis in Chicago gelang in den 1980er Jahren.
Der letzte Ausbruch aus dem Bundesgefängnis in Chicago gelang in den 1980er Jahren.(Foto: AP)

Flucht aus dem 20. Stockwerk: Der alte Bettlakentrick funktioniert

Bei der Zählung am Abend sind die beiden Bankräuber noch in ihren Zellen. Doch die Nacht verbringen sie in schwindelnden Höhen: Mit verknoteten Bettlaken seilen sie sich aus dem 20. Stockwerk ihres Gefängnisses ab und sind seitdem verschwunden.

Das Bettlakenseil hatte annähernd die Qualität eines Kletterseils.
Das Bettlakenseil hatte annähernd die Qualität eines Kletterseils.(Foto: AP)

Ein filmreifer Ausbruch ist zwei Bankräubern aus einem Hochhaus-Gefängnis in Chicago gelungen. Joseph Banks und Kenneth Conley seilten sich an zusammengeknoteten Bettlaken aus ihrer Zelle im 20. Stockwerk des Metropolitan Correctional Center ab.

Nach Angaben von US-Medien hätten die beiden Mittdreißiger zuvor ein Fenster eingeschlagen und das improvisierte Seil an einem Gitter befestigt. Seitdem fehle von ihnen jede Spur, schrieb die "Chicago Tribune".

Den Wachleuten in dem Hochhaus sei nichts aufgefallen, weil die beiden Flüchtigen ihre Betten mit Decken und Kleidungsstücken ausstaffiert und damit vorgetäuscht hätten, zu schlafen. Der Schwindel flog erst gegen fünf Uhr morgens auf, wie es weiter hieß. Zuletzt seien beide bei einer Zählung am Vorabend um 22 Uhr gesehen worden.

Quelle: n-tv.de

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