Panorama

Tödlicher Unfall in Tirol: Deutscher stirbt in Lawine

Obwohl die Lawinengefahr gewaltig ist, wagen zwei Alpinisten aus Bayern eine Begehung der Hohen Mund in Tirol. Ihr Übermut wird einem von ihnen zum Verhängnis: Schneemassen reißen ihn um, schleudern ihn 200 Meter in die Tiefe.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Ein Mann aus Bayern ist bei einem Lawinen-Unglück in Seefeld in Tirol gestorben. Sein Begleiter wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus nach Garmisch-Partenkirchen geflogen und dort operiert. Genauere Informationen zum Gesundheitszustand des Mannes verbreitete die Polizei zunächst nicht.

Bei dem  Toten und seinem Begleiter handelt es sich laut der "Kronen"-Zeitung um zwei Alpinisten, die auf der Hohen Mund kletterten. Sie lösten die Lawine wahrscheinlich selbst aus. Der Verstorbene wurden von den Schneemassen mitgerissen und  stürzte mehr als 200 Meter über steiles Gelände in die Tiefe.

Den Begleiter des tödlich Verunglückten blieb nur im Schnee stecken. Er habe sich zunächst noch teilweise selbst von den Schneemassen befreien können, hieß es. Er alarmierte schließlich die Rettungskräfte. Die brauchten trotz des Einsatzes von zwei Hubschraubern allerdings fast drei Stunden, um die Männer zu finden und zu bergen. Die beiden Männer kamen aus Benediktbeuern und Garmisch-Partenkirchen.

Die "Kronen"-Zeitung zitiert einen der Retter mit den Worten: "Es herrschte wahnsinnige Lawinengefahr".

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Quelle: n-tv.de

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