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Montag, 31. März 2008

Überlebte die "Killing Fields": Dith Pran ist tot

Der kambodschanische Fotojournalist Dith Pran ("Killing Fields") ist tot. Er erlag im Alter von 65 Jahren einem Bauchspeicheldrüsenkrebs, wie die "New York Times" berichtet. Dith Prans leidvolle Erfahrungen durch die Schreckensherrschaft der Roten Khmer hatte der britische Filmemacher Roland Joff 1984 in dem Anti-Kriegsfilm "The Killing Fields - Schreiendes Land" verarbeitet.

Dith Pran war zu Beginn der 70er Jahre Mitarbeiter, Dolmetscher und Fotograf für den "New York Times"-Korrespondenten Sydney Schanberg. 1975 nahmen die kommunistischen Truppen Pol Pots die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh ein. Schanberg und andere westliche Journalisten wurden ausgewiesen. Dith Pran musste als Gefangener der Roten Khmer auf den Feldern Frondienste leisten. Um der sicheren Exekution zu entgehen, gab er sich als einfacher Arbeiter aus.

Viereinhalb Jahre lang überlebte er trotz Hungers, harter Arbeit und Schlägen. 1979 floh er nach Thailand und ein Jahr später in die USA. Dort arbeitete er als Fotojournalist. Schanberg schrieb mehrere Artikel über ihn, die später in dem Drehbuch zu "Killing Fields" verarbeitet wurden.

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