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Mehrere Straßenbahnstationen in der Nähe des Alexanderplatzes wurden gesperrt.
Mehrere Straßenbahnstationen in der Nähe des Alexanderplatzes wurden gesperrt.(Foto: dapd)

Gift-Fund am Alexanderplatz: Doch Flusssäure-Alarm in Berlin

Mehrere Menschen klagen über Atemprobleme. Wegen des Verdachts eines Säureanschlags werden in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes sechs Bus- und Straßenbahnhaltestellen gesperrt. Laut Polizei handelt es sich um die hochgefährliche Flusssäure.

Erst Alarm, dann Entwarnung und dann doch eine ätzende Flüssigkeit an einem der belebtesten Plätze der Hauptstadt: Am Berliner Alexanderplatz sind sechs Bus- und Straßenbahnhaltestellen wegen eines Flusssäure-Alarms abgesperrt worden.

Labortests der Kriminalpolizei bestätigten die giftige Flüssigkeit auf Proben von Glasscheiben, wie die Polizei mitteilte. Zuvor war noch Entwarnung gegeben worden.

Kurz nach 7 Uhr war bei der Polizei ein Notruf eingegangen: Zwei Angestellte einer Werbefirma klagten über Atembeschwerden und verwiesen auf Schäden und Kratzereien an den Glasscheiben einer Bushaltestelle, die womöglich mit Flusssäure verursacht worden seien. Polizei und Feuerwehr sperrten daraufhin andere Haltestellen mit ähnlichen Kratzereien. Nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Quelle: n-tv.de

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