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Massenkarambolage bei Ulm: Drei Menschen sterben bei Unfall

Südlich von Ulm krachen in der Silvesternacht zwölf Autos ineinander. Drei Menschen sterben bei der Massenkarambolage, mehrere Menschen werden teils schwer verletzt. Ein Gutachter soll nun den Unfallhergang rekonstruieren.

Insgesamt waren zwölf Autos in den Unfall verwickelt.
Insgesamt waren zwölf Autos in den Unfall verwickelt.(Foto: dpa)

Bei einer Massenkarambolage südlich von Ulm sind in der Silvesternacht drei Menschen ums Leben gekommen. Außerdem wurden drei Menschen schwer und 13 weitere leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Zwölf Autos seien gegen 1.15 Uhr auf der Bundesstraße 30 bei Ulm-Donaustetten ineinander gefahren.

Zwei 80 Jahre alte Eheleute aus Ulm und ein 20-Jähriger aus dem Kreis Biberach starben. Der genaue Unfallhergang sei bislang unklar, sagte ein Polizeisprecher. Er machte auch keine Angaben dazu, wer in welchem Wagen saß. Die Polizei habe einen Gutachter eingeschaltet, um das genaue Geschehen zu ermitteln. Offen war zunächst auch, ob Nebel eine Rolle spielte.

Der Rettungsdienst brachte die Schwerverletzten in eine Klinik. Die Leichtverletzten kamen mit einem Bus der Feuerwehr in Krankenhäuser. Die Polizei sperrte die Bundesstraße nach dem Unfall in beide Richtungen. Sie sollte voraussichtlich bis in den späten Vormittag komplett gesperrt bleiben.

Zwei Tote in Österreich

Zwei Deutsche starben unterdessen in der Silvesternacht auf Österreichs Straßen: Ein 52-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen prallte kurz nach dem Jahreswechsel mit seinem Auto im Kienbergwand-Tunnel bei St. Gilgen frontal gegen die Tunnelwand. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen, wie die Salzburger Polizei mitteilte. Die Unfallursache war noch nicht geklärt.

Zudem übersah ein Taxifahrer in Saalbach im Bundesland Salzburg einen dunkel gekleideten 16-Jährigen aus Rheinland-Pfalz. Als der Koblenzer eine Straße im Ortsgebiet überquerte, kollidierte er mit dem ungebremsten Auto und wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Der Urlauber erlag seinen schweren Verletzungen wenig später im Krankenhaus in Zell am See.

Im niederländischen Dorf Raard wurden 17 Menschen verletzt, als ein Auto in eine Menschengruppe an einem Neujahrsfeuer raste. Drei Zuschauer erlitten schwere Verletzungen, teilte die Polizei mit. Die Ursache des Unglücks sei noch unklar. Die 42 Jahre alte Autofahrerin hatte nach Angaben der Polizei keinen Alkohol getrunken. Gegen ein Uhr nachts standen rund 40 Menschen um das Feuer in dem friesischen Dorf, als das Auto mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 Stundenkilometern in die Menge raste.

Quelle: n-tv.de

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