12.02.2012 09:32 Uhr Frankfurt 08:32 Uhr London 03:32 Uhr New York 17:32 Uhr Tokio
Suche
Panorama

Montag, 07. Dezember 2009

2300 Tote in Mexiko im Jahr 2009: Drogenkrieg geht weiter

Im mexikanischen Drogenkrieg sind in Ciudad Juárez nahe der Grenze zu den USA mindestens 15 Menschen getötet worden.
Die Menschen in der Region fordern von der Regierung ein Ende des Blutvergießens.

Die Menschen in der Region fordern von der Regierung ein Ende des Blutvergießens.
(Foto: Reuters)

In einem Haus fand die Polizei unter anderem die von Kugeln durchsiebte Leiche eines 17-Jährigen. In einem anderen fielen zwei Brüder im Alter von 15 und 19 Jahren einem Vierfachmord zum Opfer. Ciudad Juárez ist die Stadt mit der weltweit höchsten Mordrate, allein in diesem Jahr wurden dort bereits rund 2300 Menschen getötet.

Am Sonntag gingen in Ciudad Juárez rund 1000 Menschen auf die Straße und riefen die Behörden auf, das Blutvergießen zu beenden. In der Region machen sich mehrere Rauschgiftkartelle die lukrativen Schmuggelrouten für Drogen in die USA streitig. Im Zuge ihrer Offensive gegen das organisierte Verbrechen entsandte die mexikanische Regierung 50.000 Soldaten an mehrere Brennpunkte des Landes.

AFP

Artikel versenden

2300 Tote in Mexiko im Jahr 2009: Drogenkrieg geht weiter

Empfänger
Ihre Informationen
Persönliche Mitteilung

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.