Verdächtige TütchenDrogenrazzia nach Marderalarm
Ein aufmerksamer Bürger meldete verdächtiges Hantieren mit weißen Tütchen, die daraiufhin ausgerückte Zivilstreife fand allerdings etwas ganz anderes.
Ihr Einsatz gegen Marder im Motorraum hat einem 77-jährigen Wohnmobilbesitzer und seiner Ehefrau auf der Autobahn Koblenz-Speyer eine Rauschgiftkontrolle eingebracht. Nach Polizeiangaben hatte ein Autofahrer bei einer Pause auf der Rastanlage Hunsrück mehrere Personen beobachtet, die verdächtige weiße Tütchen im Motorraum des Wohnmobils versteckten. Weil er vermutete, dass Rauschgiftschmuggler am Werk seien, alarmierte er die Polizei.
Eine Zivilstreife passte die vermeintlichen Übeltäter aus Aachen auf einem Rastplatz bei Gau-Bickelheim (Rheinland-Pfalz) ab. Bei der Überprüfung des Motorraums entdeckten die Fahnder die vermeintlich brisanten Tütchen, die allerdings keinerlei Drogen enthielten. Stattdessen fielen Hundehaare heraus, die der Fahrer im Motorraum verteilt hatte, um Marder von den Kabeln fernzuhalten.