Neues Gehege in HamburgEisbär trifft auf Pinguin

Dass sich Eisbären und Pinguine in der Natur nicht begegnen können, weiß jedes Kind. In Hamburg bekommen beide jetzt aber ihren Platz im "Eismeer", einer künstlichen Polarwelt. Die Besucher sollen den Tieren hier besonders nahe kommen können.
Sein sogenanntes Eismeer hat der Hamburger Tierpark Hagenbeck nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit eröffnet. Das Areal mit 8000 Quadratmetern Land- und 1200 Quadratmetern Wasserfläche beheimatet unter anderen Eisbären, ein Walross, Robben, Seebären, Pinguine und arktische Seevögel.
Besucher können auf einem 750 Meter langen Rundweg die polaren Welten mit allen Sinnen erleben, wie der Zoologische Leiter Stephan Hering-Hagenbeck erklärt. Dazu gehörten auch der Geruch und die Temperatur.
Die rund 20 Millionen Euro teure Anlage soll die Besucher möglichst nah an die Tiere herankommen lassen und zudem eine fortschrittliche, naturnahe Tierhaltung ermöglichen.