Panorama

Vier Tote und viele Verletzte: Erdbeben erschüttert Iran

Ein Erdbeben und zahlreiche Nachbeben erschüttern den Iran. Im Südosten des Landes werden Dörfer zerstört, hunderte Menschen verletzt. Die Dörfer in der betroffenen Bergregion sind nur schwer zugänglich.

Wie viele Opfer das Beben tatsächlich forderte, ist noch völlig unklar.
Wie viele Opfer das Beben tatsächlich forderte, ist noch völlig unklar.(Foto: AP)

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,5 sind im Südosten des Irans vier Menschen getötet worden. Das Büro des örtlichen Gouverneurs hatte zunächst von sieben Opfern des Unglücks vom Montagabend gesprochen, diese Zahl dann aber reduziert. Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Kerman, Ismael Najar, stammten die Opfer aus mehreren Dörfern. Die Region sei eher dünn besiedelt. In der Provinz Kerman liegt auch die Stadt Bam, wo es vor sieben Jahren eine Erdbeben- Katastrophe gab.

Den Angaben zufolge wurden jetzt etwa 100 Menschen verletzt, die meisten von ihnen leicht. Etwa zehn von ihnen wurden noch im Krankenhaus behandelt, hieß es weiter. Das Büro des Gouverneurs gab an, dass mehrere Dörfer stark zerstört seien. Nach einem Bericht des staatlichen Fernsehens wurden Rettungsteams frühzeitig alarmiert, so dass unter Trümmern Verschüttete schnell befreit werden konnten.

Das Zentrum des Bebens lag in einem Ort in der Nähe der Kleinstadt Hossein Abad, die etwa 100 Kilometer von Bam entfernt liegt. Im Dezember 2003 hatte ein schweres Beben die historische Stadt Bam und die umliegenden Orte der Region Kerman weitgehend zerstört. Bis zu 31 000 Menschen starben. Der Iran gehört zu einer der geologisch unruhigsten Erdbebenzonen der Welt.

Quelle: n-tv.de

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