Panorama
Freitag, 28. Oktober 2011

Stärke 6,9 : Erdbeben erschüttert Peru

Nach einem Erdbeben vor der Küste Perus mit der Stärke 6,9 sind die Angaben über mögliche Schäden noch vage. Das Beben war bis nach Lima zu spüren. Das Andenland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem die seismische Aktivität besonders stark ist.

Noch ist unklar, welche Schäden das Beben verursacht hat.
Noch ist unklar, welche Schäden das Beben verursacht hat.(Foto: REUTERS)

Ein schweres Erdbeben hat die Küste von Peru erschüttert. Das Beben der Stärke 6,9 ereignete sich um 20.54 Uhr rund 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Lima in der Küstenregion Ica, wie das US-Forschungsinstitut USGS mitteilte. Das Beben war bis in Lima zu spüren, wo zahlreiche Menschen aus den Gebäuden flohen. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor.

Nach Angaben von USGS lag das Epizentrum des Bebens 50 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Ica. Im August 2007 waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,9 in der selben Provinz rund 600 Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche Gebäude eingestürzt oder beschädigt worden. Nach Angaben des Geophysischen Instituts von Peru war das Beben auch in Andenstädten wie Cusco, Arequipa und Ayacucho zu spüten.

Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum gab zunächst keine Tsunamiwarnung für die Region aus, warnte jedoch, dass derartige Beben örtlich zu zerstörerischen Flutwellen führen können. Im Jahr 2009 wurden in Peru mehr als 140 Erdbeben mit einer Stärke von 4,0 und mehr registriert.

Das Andenland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem die seismische Aktivität besonders stark ist.

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Quelle: n-tv.de

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