Illegale GoldmineErdrutsch verschüttet Schürfer
Ein Erdrutsch in einer illegalen Goldmine verschüttet in Sierra Leone offenbar 200 Menschen. Die Lage ist jedoch sehr unübersichtlich.
Beim Einsturz eines illegalen Goldbergwerks in Sierra Leone sind mindestens 200 Menschen ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich auch Kinder in dem Stollen, wie die Polizei mitteilte. Etwa 20 Menschen hätten sich retten können. Das Unglück ereignete sich im Distrikt Bo im Süden des westafrikanischen Staates, rund 290 Kilometer südlich der Hauptstadt Freetown.
Das Bergwerksministerium von Sierra Leone dementierte die Berichte über das Unglück. Es stimme nicht, dass bis zu 200 illegale Schürfer von einem Erdrutsch in einer stillgelegten Goldmine verschüttet worden seien, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter von Minister Umaru Wurie.
In Afrika gibt es viele illegale Goldschürfstätten. Die dort arbeitenden Menschen haben häufig keine Ausrüstung und graben meist mit bloßen Händen nach dem Edelmetall. Da die Stollen schlecht gesichert sind, kommt es immer wieder zu Unglücken.