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Einwohner in Schwabing-West müssen wegen einer Bombenentschärfung ihre Häuser verlassen.
Einwohner in Schwabing-West müssen wegen einer Bombenentschärfung ihre Häuser verlassen.(Foto: dpa)

Tausende Wohnungen evakuiert: Experten sichern Fliegerbombe in München

Der Fund einer 226 Kilogramm schweren Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg versetzt den Münchener Stadtteil Schwabing in Alarmbereitschaft. 8000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen, bevor die Entschärfung beginnen kann.

Im Münchener Stadtteil Schwabing wird am Mittwoch eine 500-Pfund-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Wie die "Süddeutsche Zeitung" schreibt, müssen dabei bis zu 8000 Menschen ihre Wohnungen am Morgen verlassen.

Bereits am Dienstag stießen Bauarbeiter auf einer Baustelle in einem Neubaugebiet in Schwabing-West auf den Blindgänger. Daraufhin mussten schon am Abend zwei Häuser in direkter Nachbarschaft zum Fundort an der Georg-Birk-Straße evakuiert werden.

Am Mittwoch folgte dann ab 8 Uhr die Räumung aller weiteren Gebäude in einem Umkreis von 500 Metern. Das würde laut Polizei vermutlich mehrere Stunden dauern, so die SZ. Erst wenn die Evakuierung abgeschlossen sei, könne mit der Entschärfung begonnen werden. "Hoffentlich ist am Mittwochnachmittag der Spuk vorbei", zitiert die Zeitung einen Polizei-Sprecher.

Die Aktion dürfte die Schwabinger an einen ähnlichen Fund im August 2012 erinnern. Auch damals wurde eine Fliegerbombe in dem Stadtteil gefunden. Nach der Räumung ihrer Häuser mussten 2500 Menschen die Nacht bei Freunden oder in Notunterkünften verbringen. Weil die Bombe 2012 nicht entschärft werden konnte, wurde sie kontrolliert gesprengt. Die dadurch entstandene Explosion ließ Duzende Fenster zu Bruch gehen. Die Feuerwehr musste viele kleine Schwelbrände löschen.

 

Quelle: n-tv.de

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