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Kurz nach Start in Mogadischu: Explosion reißt Loch in Airbus

Es ist wohl der schlimmste Albtraum eines jeden Passagiers: eine Explosion an Bord des Flugzeugs, dann Feuer und Panik. Doch der Pilot von Flug D3159 reagiert geistesgegenwärtig - und verhindert womöglich eine Katastrophe.

Großes Glück hatten die Passagiere eines Fliegers der Daalloo Airlines: Nur 20 Minuten nach dem Start vom Flughafen im somalischen Mogadischu riss eine Explosion ein riesiges Loch in die Bordwand. "Dann schlugen auf einer Seite des Flugzeugs Flammen hoch", sagte ein Passagier. Drei der 74 Insassen seien verletzt worden, hieß es in Medienberichten.

Der Pilot des Fluges D3159, dessen Ziel Dschibuti war, kehrte unmittelbar nach der Explosion zum Aden Abdulle International Airport in Mogadischu zurück und landete die Maschine dort erfolgreich. Dass es nicht mehr Verletzte gab, ist offenbar der geringen Höhe zu verdanken, die das Flugzeug zum Zeitpunkt der Explosion hatte. Dadurch war das Druckgefälle zwischen Kabine und Außenraum nicht so groß.

Bisher unbestätigt sind Informationen eines Augenzeugen, wonach ein "sehr schwer verbrannter Passagier" kurz nach der Explosion aus dem Flugzeug geschleudert wurde. Ein lokaler Radiosender hatte darüber berichtet und sich nicht nur auf den Passagier, sondern auch auf Aussagen von Zeugen am Boden bezogen.

Ob die Explosion durch eine Bombe an Bord ausgelöst wurde oder ein technischer Defekt die Ursache war, ist bisher nicht bekannt. Somalischen Medien zufolge haben der Geheimdienst und die Sicherheitsbehörden aber bereits Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: n-tv.de

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