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Deutlich zu warm: Februar bricht Temperaturrekord

Der Februar hat Temperaturrekorde gebrochen. Im Mittel ist es deutlich wärmer gewesen - mehr als ein Grad über dem Mittel. Inzwischen setzt sich aber langsam der Frühling durch.

Der Februar hat einen neuen Temperaturrekord aufgestellt: Durchschnittlich 2,36 Grad Celsius Landtemperatur wurden auf der Nordhalbkugel gemessen, wie RTL-Meteorologe Christian Häckl sagte. Das war fast ein Grad mehr als im bisherigen "Spitzenjahr" 1998, als plus 1,38 Grad registriert worden waren. In der Top 5 finden sich ferner 1995 mit plus 1,37 Grad, 2002 mit plus 1,36 Grad und 2007 mit 1,28 Grad. Im Vergleich zum Mittel der Jahre 1951 bis 1980 beträgt die Abweichung sogar plus 1,35 Grad Celsius.

Inzwischen setzt sich in Deutschland jedoch langsam der Frühling durch. In den vergangenen Tagen schien zumeist die Sonne vom stellenweise wolkenlosen Himmel. Vereinzelt kletterte die Quecksilbersäule schon bis auf 16 Grad.

Im Süden hält der Frühling auch in den kommenden Tagen an. Etwas südlich von Kinzig und Donau überwiegt bis einschließlich Sonntag die Sonne bei 12 bis 16 Grad. Nördlich der Mittelgebirge macht das frühlingshafte Wetter indes eine Pause. Vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge ist es dicht und hochnebelartig bewölkt mit örtlich etwas Sprühregen. Im Laufe des Tages lockert es vor allem Richtung Ostsee auf. Die Temperaturen liegen dann in der kühleren Nordseeluft nur noch zwischen 4 und 9 Grad. Dieser Trend zu mehr Wolken als Sonne setzt sich über das Wochenende hinaus fort, dazu gibt es vor allem in den östlichen Mittelgebirgen einzelne Schauer.

Für die Ostertage zeichnet sich noch ein völlig uneinheitliches Bild ab. Am ehesten lässt es sich mit wechselhaft und recht kühl zusammenfassen.

Quelle: n-tv.de

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