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14 Menschen starben bei dem Feuer in der Behindertenwerkstatt am 26. November.
14 Menschen starben bei dem Feuer in der Behindertenwerkstatt am 26. November.(Foto: picture alliance / dpa)

Brand in Behindertenwerkstatt: Feuerdrama bleibt ungeklärt

Die Folgen des Feuers in der Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt rufen bundesweit Betroffenheit hervor. Sogar Bundespräsident Joachim Gauck kommt zur Trauerfeier für die Opfer. Die exakte Ursache liegt aber auch noch Wochen nach dem Brand nach wie vor im Dunkeln.

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Rund einen Monat nach dem Feuerdrama i n einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt im Schwarzwald fehlt den Ermittlern weiter die genaue Ursache. Konkrete Hinweise gebe es nicht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Möglich seien ein technischer Defekt oder menschliches Versagen. Da das Feuer viel zerstört habe, sei die Spurensuche schwierig. Die Ermittlungen liefen gegen Unbekannt. Sie würden noch längere Zeit dauern.

Das Feuer am 26. November hatte 13 Behinderte und eine Betreuerin getötet. 14 Menschen wurden verletzt. Aus einem mobilen Gasofen, der in der Werkstatt als Heizung diente, war unkontrolliert Gas ausgetreten und explodiert. Wer den Ofen installiert hat, ist nach Angaben der Polizei unklar.

Die vom Feuer zerstörte Werkstatt werde wieder aufgebaut, sagte ein Sprecher der Caritas. Es laufen noch die Aufräumarbeiten. Voraussichtlich von Januar an sollen die Behinderten an anderen Orten betreut werden. Firmen und andere soziale Einrichtungen hätten hierfür Gebäude angeboten.

Für die noch immer traumatisierten Behinderten und Mitarbeiter werde über Weihnachten eine Telefon-Hotline eingerichtet. Psychologen und Therapeuten stünden hierfür bereit. Das Geld, das auf zwei nach dem Unglück eingerichteten Spendenkonten eingehe, komme allein den Behinderten zugute. Es werde nicht für den Wiederaufbau der Werkstatt verwendet. Diesen werde die Versicherung finanzieren.

Quelle: n-tv.de

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