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Jetzt soll das Leck in dem Gasspeicher auch dauerhaft geschlossen werden.
Jetzt soll das Leck in dem Gasspeicher auch dauerhaft geschlossen werden.(Foto: REUTERS)

Schwere Umweltkatastrophe: Firma schließt Gasleck bei LA "vorläufig"

Seit Monaten dringt aus einem Leck in einem unterirdischen Gasspeicher in Kalifornien ungehindert Methan aus. Jetzt erst schafft es das verantwortliche Unternehmen, das Loch zu kitten. Die Havarie dürfte für die Firma teuer werden.

Das schon vor Monaten entdeckte Gasleck in der Nähe von Los Angeles ist nach Angaben der Firma "vorläufig" unter Kontrolle. Nun werde daran gearbeitet, das Leck dauerhaft zu schließen, teilte das Unternehmen Southern California Gas mit. Das farb- und geruchlose Gas strömte seit Oktober ungehindert aus. Gouverneur Jerry Brown hatte den Notstand für das betroffene Gebiet ausgerufen, zahlreiche Familien mussten umgesiedelt werden.

Kaliforniens Justizministerin Kamala Harris hatte vergangene Woche eine Klage gegen die verantwortliche Firma eingereicht. Das Unternehmen habe Gesundheits- und Sicherheitsgesetze des Bundesstaats an der US-Westküste verletzt. Die Firma hätte das bereits im Oktober entdeckte Leck sofort schließen und die Behörden informieren müssen.

Nach offiziellen Angaben strömen zwischen 30.000 und 58.000 Kilogramm Gas pro Stunde aus dem Leck in dem unterirdischen Gasspeicher der Firma im Aliso Canyon bei Los Angeles strömt. Nach Behördenangaben geht davon keine unmittelbare Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung aus.  

Experten warnten jedoch vor schweren Umweltschäden durch das Methan. Als Ende November besonders viel Gas ausströmte, erhöhten sich die Treibhausgas-Emissionen Kaliforniens um ein Viertel, wie die Behörde für Luftqualität in Kalifornien mitteilte.

Quelle: n-tv.de

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