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Die betroffene Maschine konnte noch rechtzeitig gestoppt werden.
Die betroffene Maschine konnte noch rechtzeitig gestoppt werden.(Foto: picture alliance / Oliver Berg/d)
Donnerstag, 14. September 2017

Flieger bleibt zunächst am Boden: Flugzeug nach Bombendrohung geräumt

Beim Flughafen Köln/Bonn geht ein Anruf ein. Der Anrufer droht mit einem Anschlag auf ein Flugzeug von Turkish Airlines. Die Maschine rollt bereits, doch die Polizei kann noch eingreifen. Die Beamten stoppen den Flieger und bringen die Passagiere in Sicherheit.

Wegen eines Drohanrufs ist auf dem Flughafen Köln/Bonn eine Maschine der Fluggesellschaft Turkish Airlines unmittelbar vor dem Start gestoppt worden. Polizisten durchsuchten das Flugzeug ergebnislos auf Sprengstoff, wie die Bundespolizei mitteilte. Rund dreieinhalb Stunden nach dem Drohanruf wurde der Flug TK1672 in Richtung Istanbul am frühen Nachmittag wieder freigegeben.

Laut Polizei rollte das Flugzeug bereits, als es am Donnerstagvormittag zur Sicherungsposition zurückgerufen wurde. Die 111 Insassen wurden mit Bussen zunächst wieder in einen Wartebereich gebracht. Zugleich begannen Polizisten mit der Durchsuchung des Flugzeugs, bei der auch Sprengstoffspürhunde eingesetzt wurden.

Zwar zeigte ein Hund bei einem Handgepäckstück einen möglichen Sprengstofffund an, doch nach einer genauen Untersuchung durch den Entschärferdienst der Bundespolizei gaben die Experten letztlich Entwarnung. Das Flugzeug hatte ursprünglich um 10.00 Uhr in Richtung Istanbul abheben sollen.

Der Drohanruf war am Donnerstag gegen 10.15 Uhr beim Kölner Flughafen eingegangen. "Aus dem Anruf ließ sich ableiten, dass der Anrufer seine Drohung gegen eine Maschine der Turkisch Airlines gerichtet hat", erklärte die Bundespolizei, ohne weitere Einzelheiten mitzuteilen.

Quelle: n-tv.de

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