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Ein Bergepanzer bringt die "Albis" wieder ins richtige Fahrtwasser.
Ein Bergepanzer bringt die "Albis" wieder ins richtige Fahrtwasser.(Foto: dpa)

Schiffunfall auf der Elbe: Frachter in Dresden ist wieder frei

Eine Woche lang blockierte das Lastschiff "Albis" die Elbe in Dresden. Nichts ging mehr, weder im Frachtverkehr noch im Tourismus. Tagelang rätseln Experten, wie sie das 80 Meter lange Schiff befreien können. Dann finden sie eine Lösung.

Nach einer Woche ist das havarierte Lastschiff "Albis" auf der Elbe in Dresden wieder frei. Zwei Bergepanzer und ein Schlepper drehten den Frachter am Montagmittag innerhalb von wenigen Minuten längs zur Elbe und brachten ihn wieder auf Kurs.

Das tschechische Schiff war vor einer Woche bei der Brückendurchfahrt von starker Strömung quer gegen einen Pfeiler der Albertbrücke gedrückt worden. Die Albertbrücke ist eine von fünf Elbquerungen im Dresdner Innenstadtbereich. Das knapp 80 Meter lange Schiff blockierte seither die Durchfahrt.

Der Fluss war seit der Havarie des Lastschiffs komplett gesperrt. Damit war die Frachtschifffahrt und die touristische Dampfschifffahrt lahmgelegt. Zunächst waren alle Versuche gescheitert, die "Albis" in Schlepp zu nehmen und von den Brückenpfeilern zu ziehen.

Bis zum Sonntag wurde das Schiff zunächst von seiner Ladung - rund 800 Tonnen Salz - befreit. Auch dort gab es zunächst Probleme: Die eingesetzten Saugbagger, die das Salz abpumpen sollten, verstopften durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Elbtal. Ein leistungsfähigeres Gerät musste her. Nun ist die internationale Wasserstraße wieder uneingeschränkt befahrbar.

Quelle: n-tv.de

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