Panorama

Auf einem Supermarktparkplatz: Frau sitzt drei Monate tot im Auto

Einem Supermarktmitarbeiter fällt ein Auto auf, das offenbar schon tagelang auf dem Parkplatz steht. Als die Polizei das Fahrzeug untersucht, macht sie eine schreckliche Entdeckung.

Das letzte Lebenszeichen von Lauren Jessie Moss stammte aus dem letzten Jahr. Am 13. November verließ sie eine Reha-Einrichtung, seitdem fehlte von der 22-Jährigen jede Spur. Daraufhin wurde eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Ihre Familie hoffte, die junge Frau würde sich irgendwann wieder melden. Doch offenbar war sie bereits seit Monaten tot.

Moss' Körper wurde schließlich in ihrem Auto entdeckt, wie verschiedene US-Medien berichten. Den Angaben zufolge stand das Auto seit Monaten auf dem Parkplatz eines Walmart-Supermarktes in Salinas im US-Bundesstaat Kalifornien. Dies legen Aufnahmen von Überwachungskameras nahe. Der silberne VW Jetta ist bereits auf Bildern zu sehen, die Anfang Dezember gemacht wurden. Weiter geht das Filmmaterial nicht zurück. Offenbar fiel niemandem auf, dass in dem Auto ein Mensch ums Leben gekommen war.

Die Fenster des Wagens waren getönt, außerdem habe es einen Sonnenschutz gegeben, so habe man schlecht ins Innere sehen können, hieß es von der Polizei zur Erklärung. Das Auto auf dem vielbefahrenen Parkplatz wurde erst genauer untersucht, nachdem ein Mitarbeiter darauf aufmerksam gemacht hatte, dass der VW seit Tagen an der gleichen Stelle stand.

Sherriff John Thornburg ging deshalb zunächst davon aus, dass der Körper nur wenige Tage in dem Auto gelegen hatte. Die Autopsie ergab jedoch später, dass Moss bereits länger tot war. Wahrscheinlich beging sie bereits im Dezember Selbstmord. Ihrer Schwester  zufolge hinterließ sie einen Abschiedsbrief. Örtliche Medien berichteten zudem, dass in dem Auto eine Medikamentenspritze gefunden worden sei.

Rat und Nothilfe
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (Tel.: 0800/111-0-111) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333; wochentags von 14 bis 20 Uhr)
  • Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und mit Kliniken zu finden. Zudem gibt es viele Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein E-Mail-Beratung als Orientierungshilfe an.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Quelle: n-tv.de

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