Panorama

Falscher Alarm in Wien: Frau vermutet IS-Kämpfer im Flugzeug

Eine Frau glaubt, auf dem Handy ihres Sitznachbarn IS-Botschaften erspäht zu haben und alarmiert das Kabinenpersonal. Die Passagiere der Easy-Jet-Maschine werden aus der Maschine geholt - doch die Sorge ist unbegründet.

(Foto: imago/Thomas Eisenhuth)

Auf dem Wiener Flughafen ist eine Easy-Jet-Maschine geräumt worden, nachdem eine Passagierin den Verdacht geäußert hatte, ihr Sitznachbar könne ein Extremist der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sein. Die Frau habe geglaubt, auf dem Handy des Mannes Botschaften mit Bezug zum IS gesehen zu haben, sagte der Sprecher des österreichischen Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck.

Die Frau habe daher das Kabinenpersonal alarmiert. Daraufhin sei Sicherheitspersonal an Bord der Maschine geschickt und alle Passagiere und ihr Gepäck aus dem Flugzeug geholt worden, führte der Ministeriumssprecher aus. Es sei allerdings nichts Verdächtiges gefunden worden und die Maschine sei schließlich endlich nach London gestartet.

Die Frau und ihr Sitznachbar mussten allerdings am Boden bleiben. Sie wurden beide befragt. Laut Grundböck handelt es sich bei dem Mann um einen Iraker, die Nationalität der Frau teilte er nicht mit.

Der Vorfall ereignete sich vier Tage nach den Anschlägen auf den Brüsseler Flughafen Zaventem und eine U-Bahnstation im Europaviertel der belgischen Hauptstadt. 31 Menschen starben dabei, 340 weitere wurden verletzt. Zu den Taten bekannte sich der IS.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen