Panorama

Pralle Schmuggelaktion : Frau versteckt Kokain in ihren Silikon-Brüsten

Mit reinem Kokain in den Brüsten wird eine Frau am Frankfurter Flughafen erwischt. In ihren Brustimplantaten hatte sie ein Kilo der Droge versteckt. Vermutlich wurden sie dafür extra operiert.

Für den Kokain-Schmuggel wurde eine Frau offenbar extra operiert.
Für den Kokain-Schmuggel wurde eine Frau offenbar extra operiert.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Einen spektakulären Drogenfund machten die Beamten vom Zoll am Frankfurter Flughafen. Die Ermittler erwischten eine 24-jährige Frau aus Bogota, die ein Kilo Kokain in ihren Brüsten versteckt hatte. Offenbar wurden ihr die Implantate mit dem weißen Pulver von einem Chirurgen in Kolumbien eingesetzt. Die Frau sollte das Rauschgift bis nach Barcelona transportieren.

Die Frau fiel wegen ihrer üppigen Oberweite bereits bei dem zehnstündigen Lufthansa-Flug von Kolumbien nach Frankfurt auf. Gelandet auf dem Rhein-Main Flughafen schlug der Zoll dann zu. Bei einer ersten körperlichen Durchsuchung der Frau, die als Erntehelferin in Kolumbien arbeitete und drei Kinder hat, seien frische Operationsnarben an der Brust festgestellt worden, sagte der Sprecher des Zollfahndungsamts Frankfurt, Hans-Jürgen Schmidt.

Während ihrer Vernehmung habe die junge Frau dann über Brustschmerzen geklagt. Bei einer Computertomographie zeigten sich die Implantate in der Brust. In beiden Brüsten waren jeweils 500 Gramm hochreines Kokain als teigförmige Masse versteckt. Das Kokain habe einen Wert von 50.000 Euro - durch Strecken wären auf dem Schwarzmarkt 200.000 Euro zu erzielen gewesen.

Nachdem sich der Verdacht bestätigte, wurde die Drogenkurierin unter Polizeischutz in die Frankfurter Uniklinik befördert, wo ihr die Drogenimplantate in einer mehrstündigen Operation entfernt wurden. Die Schmugglerin sitzt mittlerweile im Gefängnis.

100 kleine Päckchen Heroin im Bauch

Mit 1,2 Kilogramm Heroin im Magen wurde indes ein Drogenkurier in Baden-Württemberg abgefangen. Der 31 Jahre alte Mann saß vergangene Woche in einem Fernbus von Amsterdam nach München, wie das Hauptzollamt Ulm mitteilte. Bei der Kontrolle auf einem Parkplatz an der A8 bei Wendlingen bemerkten Zollbeamte seine Müdigkeit und Nervosität.

Ein Drogenschnelltest war positiv, der Mann kam daher für eine radiologische Untersuchung in eine Klinik. Dabei zeigten sich 100 kleine Packungen im Magen des Kuriers - eine ungewöhnlich hohe Menge für diesen Transportweg. Die mit Heroin gefüllten Päckchen wurden operativ entfernt.  Der so genannte Bodypacker wird derzeit noch intensivmedizinisch versorgt, gegen ihn erging Haftbefehl, wie es weiter hieß.

Quelle: n-tv.de

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