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Nach "Sandy" gab es zahlreiche Fälle von Cholera in Haiti.
Nach "Sandy" gab es zahlreiche Fälle von Cholera in Haiti.(Foto: picture alliance / dpa)

Wieder schwere Unwetter: Haiti ruft den Notstand aus

Kaum hat Haiti den Hurrikan "Sandy" überstanden, zieht ein weiteres Unwetter über das Land hinweg. Mindestens 16 Menschen sterben. Überschwemmungen und reißende Flüsse verursachen schwere Schäden. Die haitianische Regierung ruft den Notstand aus und bittet die internationale Gemeinschaft um Hilfe.

Zwei Wochen nach dem Durchzug des Hurrikans "Sandy" ist Haiti erneut von einem Unwetter heimgesucht worden, mindestens 16 Menschen starben. Besonders betroffen von den starken Regenfällen ist die Stadt Cap Haitien im Norden des Landes. Unter den Toten sind auch fünf Kinder, berichtet der örtliche Radio-Sender. Weitere Opfer werden den Angaben zufolge noch vermisst.

Überschwemmungen und reißende Flüsse hätten schwere Schäden verursacht. Nach Auskunft des Chefs der nationalen Wetterwarte, Ronald Semelfort, hatte eine Kaltfront in den vergangenen beiden Tagen den Regen in den Norden Haitis gebracht.

Der Regen vernichtete einen großen Teil der Ernte. Hilfsorganisationen befürchten deshalb, dass es in Haiti zu einer schwierigen Versorgungslage und zu Hunger kommen könnte. Die haitianische Regierung rief den Notstand aus und bat die internationale Gemeinschaft um Hilfe.

Haiti war im Januar 2010 von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Damals hatten die Erdstöße die Hauptstadtregion und weite Teile des Südens zerstört und mehr als 220.000 Menschen den Tod gebracht. Trotz umfassender internationaler Hilfe leidet das Land noch immer unter den Folgen der Katastrophe.

Quelle: n-tv.de

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