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Der Haubenpinguin Happy Feet Junior.
Der Haubenpinguin Happy Feet Junior.(Foto: AP/dpa)

Unterernährung und Nierenversagen: Happy Feet Jr. kommt nicht durch

Ein kleiner Pinguin verliert seine Artgenossen und schlägt sich bis nach Neuseeland durch. Er verliert viel Gewicht und hat kaum noch Kraft. Das ist die Geschichte von Happy Feet Junior, die das Land tagelang bewegt. Doch alle Bemühungen der Ärzte sind vergebens.

Ein in Neuseeland gestrandeter Pinguin ist nach seiner monatelangen Odyssee und trotz intensiver medizinischer Maßnahmen gestorben. "Als der Pinguin mit knapp drei Kilogramm Untergewicht ankam, hatte er absolut keine Reserven mehr, und wir nehmen an, dass dies zu Organversagen führte", erklärte die Chefveterinärin des Zoos von Wellington, Lisa Argilla, am Freitag. In der Nacht sei der Happy Feet Junior getaufte Haubenpinguin dann an Unterernährung und Nierenversagen gestorben. Das Ärzteteam habe "alles gegeben".

Happy Feet Junior verbrachte geschätzte zwölf Monate auf See, nachdem er von seiner Kolonie auf der Macquarieinsel nördlich der Antarktis abkam. Fünf Tage lang kämpften die Ärzte in Neuseeland um das Leben des Pinguins, der nach dem weltberühmten Kaiserpinguin Happy Feet benannt wurde.

Dieser Pinguin, dessen Namen wiederum von dem Animationsfilm "Happy Feet" abgeleitet wurde, war 2011 überraschend an einem Strand in Neuseeland aufgetaucht, rund 3000 Kilometer von der Antarktis entfernt. Zwei Monate lang wurde das Tier dann im Zoo von Wellington aufgepäppelt und später von einem Forschungsschiff 2000 Kilometer vor der Antarktis ausgesetzt, um in seine Heimat zurückzuschwimmen. Ein am Pinguin befestigter Peilsender übertrug nach wenigen Tagen kein Signal mehr, was zu Befürchtungen führte, Happy Feet könnte von einem Hai gefressen worden sein.

Quelle: n-tv.de

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