Donnerstag, 03. Dezember 2009
Keine klaren Beweise: 53-Jähriger hingerichtet
Bis zuletzt hat Cecil Johnson seine Unschuld beteuert. Es nützte ihm nichts. Nun ist der der US-Amerikaner 29 Jahre nach seiner Verurteilung in Tennessee hingerichtet worden.
Cecil Johnson.
(Foto: AP)
Der 53-jährige Johnson starb im Riverbend-Gefängnis in Nashville nach der Injektion einer tödlichen Giftspritze. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte zuvor gegen einen Hinrichtungsaufschub gestimmt, obwohl der Richter John Paul Stevens darauf hingewiesen hatte, dass es keine klaren Beweise für seine Verurteilung gegeben habe. Durch die lange Zeit in der Todeszelle sei Johnson zudem "entmenschlichten Bedingungen" ausgesetzt gewesen.
Der Bruder des Hingerichteten, David Johnson, zusammen mit dessen Tochter Deangela kurz nach der Exekution.
(Foto: AP)
Johnson war schuldig gesprochen worden, bei einem Überfall auf ein Lebensmittelgeschäft drei Menschen erschossen zu haben, darunter einen zwölfjährigen Jungen. Er hatte bis zuletzt seine Unschuld beteuert. Johnson war der 49. Häftling, der in diesem Jahr in den USA hingerichtet wurde und der sechste in Tennessee seit der Wiedereinführung der Todesstrafe 1976.
AFP
Panorama
-
Touristen-Highlight endet tödlich
Deutsche ertrinken in Glasboot
-
"Pinsel an den Nagel hängen"
Junges Paar räumt 45 Mio ab
-
Zuhörer schlafen ein
Droht Chinesen Quassel-Kürzung?
-
Kinder ins Ausland verschleppt
Vater muss ins Gefängnis
-
"Bine, ich liebe Dich!"
Mann sendet Riesen-Liebesgruß
-
Unterstützung von Gewalt
Kambodscha verbietet Spießbraten
-
Polizei vermutet Unglück
Mann tötet Frau statt Fuchs
-
Schrecklicher Fund in Hamm
Heizung vergiftet Familie
-
Zum siebten Mal
Deutscher gewinnt Treppenlauf
-
Tunnelblick mal anders
U-Bahn-Fahrer volltrunken
-
Fünf Frauen getötet und missbraucht
Mörder bekommt Lebenslang
-
Grausiger Fund beim Aufräumen
Haushälterin entdeckt Babyleiche


