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Kampf gegen das Wasser: Fluten bringen Tiere in Lebensgefahr

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Das Hochwasser trifft Deutschland völlig unvorbereitet und bringt viele um ihr Hab und Gut. Aber nicht nur die Menschen leiden unter den Folgen der Flut. (Foto: dpa)

Das Hochwasser trifft Deutschland völlig unvorbereitet und bringt viele um ihr Hab und Gut. Aber nicht nur die Menschen leiden unter den Folgen der Flut.

Das Hochwasser trifft Deutschland völlig unvorbereitet und bringt viele um ihr Hab und Gut. Aber nicht nur die Menschen leiden unter den Folgen der Flut.

Noch hilfloser als sie sind die meisten Tiere. Ohne menschliche Retter sind sie dem Hochwasser oft hoffnungslos ausgeliefert.

In Hohengöhren in Sachsen-Anhalt tragen Bundeswehrsoldaten ein Schaf von einer überfluteten Wiese in einen Anhänger, um es in Sicherheit zu bringen.

Eine Kuh steht in Deggendorf angebunden an einer Laterne. Viele Tiere wurden wegen des Hochwassers in Sicherheit gebracht.

In Deggendorf beobachten Gänse das Hochwasser vom Dach eines überschwemmten Hauses.

Da wird sogar einem Raubtier bange: Mit einem Schlauchboot bringt eine Helferin einen Gepard aus dem Zoo in Halle in Sicherheit. Viele Tiere aus den Zoos in Sachsen-Anhalt wurden in den vergangenen Tagen vor den steigenden Fluten gerettet.

Zwei Rehe bei Tangermünde haben sich mit letzter Kraft auf einen Damm gerettet. Ihr Lebensraum steht unter Wasser. Die Muttertiere kommen oft nicht mehr zurück auf die Wiesen, um ihre Jungen zu versorgen.

Diese Hunde im niedersächsischen Neu Darchau lösen es spielerisch und toben auf einer überfluteten Wiese neben der Elbe.

In letzter Minute: In Deggendorf rettet die Wasserwacht zwei Katzen aus einem überfluteten Haus.

Mittendrin im Hochwasser: In Xanten in Nordrhein-Westfalen stehen Kühe auf einer überschwemmten Wiese. Viele Tierschützer kritisieren den Mangel an Auenflächen. An Elbe, Rhein und Donau seien es teilweise nur noch 10 bis 20 Prozent - zu wenig Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.

Ein Vogel sitzt auf Sandsäcken im Deggendorfer Hafengelände. Wiesenbrüter wie Kiebitz oder Rotschenkel, die ihren Nachwuchs sonst auf Wiesen ausbrüten, sind am stärksten betroffen durch das Hochwasser. Sie verlieren ihre Nester auf den überschwemmten Flächen. Bereits geschlüpfte Jungtiere haben keine Chance.

Ähnlich ergeht es Jungstörchen. Durch den Dauerregen werden die meisten das Hochwasser nicht überleben.

Die Storchen-Eltern gehen mit ihrem durchnässten und schweren Gefieder nur ungern auf Futtersuche.

Ungewohnte Route: Im sächsischen Gauernitz schwimmt ein Schwan auf der von der Elbe überfluteten Bundesstraße 6 in Richtung Dresden.

Deichbruch an der Elbe bei Fischbeck: Helfer retten ein Schaf, das im Hochwasser eingeschlossen war.

Andere Schafe werden in einem Papiercontainer in Sicherheit gebracht.

Auweia: Kühe stehen in dem vom Hochwasser eingeschlossenen Dorf Fischbeck.

Bundeswehrsoldaten und Anwohner verladen in Hohengöhren Schafe von einer überfluteten Wiese in einen Anhänger.

Bundeswehrkräfte mit Schwimmpanzern und Landwirte mit Traktoren bringen Milchkühe aus dem vom Hochwasser eingeschlossenen Schönhausen.

Ein einzelner Hahn steht auf dem Dach seines überschwemmten Hühnerhauses.

Sicher ist sicher: "Banga", ein 14 Jahre alter Hund aus Wittenberge, liegt auf den Sandsäcken an einem Deich in der Altstadt. Während das Hochwasser viele Tiere existenziell bedroht, ...

... gibt es aber offenbar auch Nutznießer. So droht bei hohen Temperaturen, das prognostizieren Experten, eine Mückenplage. Die Gefahr an Elbe, Oder, Donau, Rhein und anderen Flüssen geht von sogenannten Überschwemmungsmücken aus.

Die Weibchen der Plagegeister legen ihre Eier in den feuchten Senken der Auen ab. Werden sie bei einem Hochwasser überspült, schlüpfen die Larven, aus denen sich in einigen Tagen die Mücken entwickeln.

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