Panorama

"Es reicht", schimpft RoyalHollande ignoriert seine Ex

28.09.2012, 18:05 Uhr
imageHier kommt der Autor hin
2012-09-26T035141Z-01-SIN207-RTRMDNP-3-WTC-FRANCE-JPG6905004013920056603
Frankreichs Präsident Hollande und seine aktuelle Lebensgefährtin Valerie Trierweiler in New York. Ist sie der Grund, ... (Foto: REUTERS)

Er will ein "normaler Präsident" sein, aber normal findet seine Ex-Lebensgefährtin Ségolène Royal das Verhalten von François Hollande nicht. Auf dem Weg zur UN-Vollversammlung in New York geht der französische Staatschef der Mutter seiner vier Kinder abrupt aus dem Weg.

35ek2649-jpg6408552252267353336
... dass er Ségolène Royal ignorierte? (Foto: dpa)

Weil Frankreichs Staatschef François Hollande ihr in New York in aller Öffentlichkeit die kalte Schulter gezeigt hat, grollt seine Ex-Lebensgefährtin Ségolène Royal laut einem Medienbericht. "Es reicht jetzt", sagte die sozialistische Politikerin nach Angaben der französischen Tageszeitung "Le Figaro". Hätte Hollande an ihrer Stelle andere Sozialistenpolitiker getroffen, hätte er diese schließlich auch gegrüßt. "Ein normaler Präsident muss auch normale Beziehungen führen", empörte sich Royal laut "Le Figaro".

Hollande und Royal waren sich in New York zufällig über den Weg gelaufen - beinahe. Hollande, der zur Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York war, machte aber abrupt kehrt, als er plötzlich wenige Meter von ihm entfernt die Mutter seiner vier Kinder sah. Zahlreiche Journalisten wohnten der Szene bei, die Frankreichs Staatschef neues Gespött bescherte.

Über das komplizierte Dreierverhältnis zwischen Hollande, seiner aktuellen Lebensgefährtin Valérie Trierweiler und seiner Ex-Lebensgefährtin Royal, die 2007 bei den Präsidentschaftswahlen scheiterte, ist schon viel geschrieben worden. Hollande hat immer beteuert, ein "normaler" Präsident sein zu wollen und sein Privatleben aus der Öffentlichkeit zu halten - eine klare Abgrenzung zu seinem Vorgänger Nicolas Sarkozy, dessen Ehe mit Carla Bruni ein beliebtes Themen der Boulevardmedien war.

Der Konflikt Trierweiler-Royal brach indes im Juni wieder auf: Trierweiler unterstützte in einer Twitter-Botschaft Royals Rivalen im Kampf um einen Parlamentssitz, obwohl sich die Sozialisten und Hollande demonstrativ hinter Royal gestellt hatten. Hollande stutzte seine Lebensgefährtin darauf in einem Fernsehinterview zurück.

Quelle: ntv.de, sla/AFP