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Samstag, 07. Oktober 2017

Viele Opfer in Mittelamerika: Hurrikan "Nate" stürmt in Richtung US-Küste

Nach zahlreichen Wirbelstürmen zieht erneut ein Hurrikan in Richtung USA. Der Sturm "Nate" könnte am späten Samstagabend Ortszeit Amerika erreichen. Zwar soll er nach dem Auftreffen auf Land an Kraft verlieren. Die Menschen sind dennoch alarmiert.

Alarmstimmung in der Karibik und in den USA: Der östlich von Mexiko wütende Tropensturm "Nate" ist auf seinem Weg Richtung USA zu einem Wirbelsturm hochgestuft worden. "Nate" sei nun ein Hurrikan der Kategorie 1, teilte das US-Hurrikanzentrum NHC mit. Demnach befand sich der Sturm um 07.00 Uhr MESZ zwischen Mexiko und Kuba, östlich der mexikanischen Touristenhochburg Cancún. "Nate" könnte am späten Samstagabend oder Sonntagfrüh die USA erreichen.

Die Behörden von New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana haben bereits eine Ausgangssperre ab Samstagabend verhängt. Wegen Überschwemmungsgefahr soll es auch Evakuierungen geben. Auch in anderen US-Küstenstädten war Hurrikan-Alarm. Das NHC sprach von einer "potenziell lebensbedrohlichen" Sturmflut. Anders als der Hurrikan "Harvey", der im August Texas verwüstete, soll "Nate" nach dem Auftreffen auf Land aber an Kraft verlieren und danach wieder auf den Atlantik hinausziehen.

In Mittelamerika hat "Nate" bereits schwere Schäden angerichtet. Die Zahl der Todesopfer dort stieg auf 28. Am stärksten betroffen waren Nicaragua mit 13 Todesopfern und Costa Rica mit zehn.

Zahlreiche Menschen werden noch vermisst; viele Orte blieben von der Außenwelt abgeschnitten, weil Brücken eingestürzt oder Straßen überflutet waren. Weiterhin besteht etwa in Honduras Überschwemmungsgefahr wegen heftiger Regenfälle.

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Quelle: n-tv.de

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