Sonntag, 12. Februar 2006
Berlusconi dreht durch: "Ich bin der Jesus der Politik"
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich mit Jesus verglichen.
"Ich bin der Jesus Christus der Politik", sagte er italienischen Medienberichten vom Sonntag zufolge bei einem Abendessen am Vorabend. "Ich bin ein geduldiges Opfer, ich ertrage jeden, ich opfere mich für jeden."
Es ist bekanntlich nicht das erste Mal, dass Berlusconi sich selbst zur Witzfigur macht. Erst tags zuvor hatte er sich mit Napoleon verglichen. Nur Napoleon habe mehr getan als er, sagte er dazu. "Aber ich bin auf jeden Fall größer als er."
Berlusconi stellt sich am 9. April einer Wahl, die er jüngsten Umfragen zufolge trotz der von ihm eilig durchgesetzten Änderung des Wahlrechts verlieren dürfte. Allerdings erklärte Berlusconi, er habe eine eigene Umfrage in Auftrag gegeben, und zwar an ein "renommiertes amerikanisches Unternehmen". Dieser Umfrage zufolge führe er, behauptete Berlusconi. Er wollte jedoch nicht verraten, wer genau das Stimmungsbild erstellt habe.
In seinen eigenen TV-Sendern hat der Ministerpräsident seit Anfang des Jahres unermüdlich Wahlkampf betrieben. Damit ist jetzt Schluss: Nach der Auflösung beider Kammern des Parlaments am Samstag muss allen Parteien in Italien gleich viel Sendezeit für Wahlwerbung eingeräumt werden.
Panorama
-
Aus drei mach' eine
Nordkirche gegründet
-
Hauptbahnhof Mönchengladbach
Jugendliche verprügeln Frauen
-
Motivsuche in Finnland
18-Jähriger tötete "zufällig"
-
Historische Gebäude
Coburger Altstadt brennt
-
Detonation tötet einen Menschen in Chile
Auto löst Landmine aus
-
Acht schlimme Jahre in Bosnien
Deutsche als Sklavin gehalten
-
Todesfall beim Volleyballspiel in Japan
Russischer Konsul stirbt
-
Raffaels Kultbild wird 500
"Die Sixtina lehrt Ehrfurcht"
-
In Kampfuniform
Finne erschießt Nachtschwärmer
-
Totschlag vor 33 Jahren
51-Jähriger angeklagt
-
Berlusconi und seine Partys
Mädchen tanzte als Obama
-
Operation gegen Hells Angels in Kiel
Polizei sucht Folterkammer

