Panorama

Nach schweren ErdbebenIn Italien wird geplündert

01.06.2012, 13:59 Uhr
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Die Besitztümer der Italiener im Erdbebengebiet sind vor Plünderern nicht sicher. (Foto: dpa)

Im Erdbebengebiet in Norditalien verbreiten nicht nur Nachbeben, sondern auch Diebesbanden Angst und Schrecken. Gauner geben sich als Katastrophenhelfer aus und gehen in Supermärkten, Läden oder verlassenen Wohngebäuden auf Beutezug.

Im Erdbebengebiet in Norditalien verbreiten nicht nur Nachbeben, sondern auch Diebesbanden Angst und Schrecken. Wie die Zeitung "Corriere della Sera" berichtete, geben Gauner sich als Katastrophenhelfer aus und gehen in Supermärkten, Läden oder verlassenen Wohngebäuden auf Beutezug. Die Polizei nahm zwei Verdächtige fest.

Die Staatsanwaltschaften in Modena und Bologna leiteten Ermittlungen ein. In der Region Emilia-Romagna waren am Freitag bei einem Erdbeben 17 Menschen getötet worden. Gut eine Woche zuvor hatte es in derselben Gegend bei einem Beben sieben Opfer gegeben. 14.000 Menschen sind infolge der Katastrophe ohne Bleibe.

Quelle: ntv.de, dpa