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Die Feuerwehr hatte Mühe, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen.
Die Feuerwehr hatte Mühe, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen.(Foto: AP)

New Yorker Feuerwehr im Dauereinsatz: In Queens brennt ein ganzes Viertel

Die Feuerwehr ist in New York derzeit im Dauereinsatz. Besonders zu schaffen macht den Löschkräften ein Brand in einem Viertel im Stadtteil Queens. Dort fallen Dutzende Häuser den Flammen zum Opfer. Lange Zeit sind die Retter machtlos. Wie das Feuer enstehen konnte, ist derzeit noch vollkommen offen.

Ein Großbrand hat im New Yorker in der Nachbarschaft Breezy Point im Stadtteil Queens Zerstörung angerichtet. Wie die Feuerwehr über Twitter mitteilte, brannten dabei mehr als 50 Häuser vollständig aus. Zwei Menschen verletzten sich leicht. Ob der Großbrand im Zusammenhang mit Hurrikan "Sandy" stand, wurde nicht mitgeteilt.

Breezy Point ist Teil der Halbinsel Rockaway und liegt an dessen westlichem Ende. Die Landzunge ist auf der einen Seite dem Atlantik zugewandt, auf der anderen Seite liegt Jamaica Bay und der Rockaway Inlet, die Rockaway vom Rest der Stadt trennen.

Ursache noch unbekannt

Laut Feuerwehr waren fast 200 Löschkräfte im Einsatz. Weil der Wasserdruck auf den Schläuchen nicht groß genug war, konnten die Flammen lange Zeit nicht unter Kontrolle gebracht werden. Das Meerwasser, das die Straßen flutete, kann in der Ausrüstung der Einsatzkräfte nicht verwendet werden. Zuletzt rief die Feuerwehr Alarmstufe 6 aus.

Zuvor hatten die Feuerwehrmänner bereits Probleme, durch überflutete Straßen die Brandstelle überhaupt zu erreichen. Ein Sprecher sagte, die Gegend sei der wahrscheinlich am schlimmsten überflutete Teil der Stadt.

"Sandy" hatte in New York Überschwemmungen und Stromausfälle ausgelöst. Ein Teil der Stromausfälle, von denen eine halbe Million Einwohner der Metropole betroffen waren, entstand durch die Explosion eines Umspannwerks. Ob dadurch entstandene Kurzschlüsse Ursache für die Brände in Queens waren ist noch offen.

Quelle: n-tv.de

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