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Der Vulkan Eyjafjallajökull speit im April 2011 Rauch und Asche und bringt damit den Luftverkehr in großen Teilen Europas zum Erliegen.
Der Vulkan Eyjafjallajökull speit im April 2011 Rauch und Asche und bringt damit den Luftverkehr in großen Teilen Europas zum Erliegen.(Foto: picture alliance / dpa)

Erinnerungen an Eyjafjallajökull: Island warnt vor neuem Vulkanausbruch

Erinnerungen an 2010 werden wach. Damals hatte ein Ausbruch des isländischen Gletschervulkans Eyjafjallajökull den Flugverkehr in weiten Teilen Europas mehrere Tage lang lahmgelegt. Jetzt schlagen isländische Meteorologen erneut Alarm: Die Behörde in Reykjavik warnt vor verstärkter Aktivität des Vulkans Bárdabunga.

Wie das Wetterbüro mitteilte, wurde die Warnstufe für den Vulkan auf die zweithöchste Stufe "Orange" hinaufgesetzt. Derzeit gebe es zwar keine Anzeichen einer Eruption, doch könne diese aufgrund der Aktivität nicht ausgeschlossen werden. Seit Samstag wurden mehrere Erdbeben am Bárdabunga gemessen, es gebe Anzeichen von Magma-Bewegungen.

Experten zufolge kann Vulkanasche in Flugzeugtriebwerken großen Schaden anrichten und sogar zum Ausfall der Turbinen führen. Vor vier Jahren sperrten Behörden nach einem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull deshalb weite Teile des europäischen Luftraums für sechs Tage. Mehr als zehn Millionen Flugpassagiere waren damals betroffen und der Schaden betrug 1,7 Milliarden Dollar. Die europäischen Flugsicherung Eurocontrol erklärte, die Situation genau zu beobachten.

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Quelle: n-tv.de

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