Panorama

AuslandsreportKein Fest der Erlösung

03.04.2010, 13:04 Uhr
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Die Debatte um sexuellen Missbrauch in Einrichtungen der katholischen Kirche läuft auf Hochtouren. (Foto: AP)

Das Osterfest - für Christen das heiligste im ganzen Jahr. Vor allem im Vatikan wird die Auferstehung Christi groß gefeiert. Nur kommt derzeit nicht die rechte Stimmung auf.

Die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche; ein siebenjähriger Wundermaler in Großbritannien; ein außergewöhnliches Projekt mit Elefanten in einer Winzerei in Südafrika; das schwierige Leben der Portugiesen mit der Krise und ungeklärte Fälle des FBI: Sehen Sie den Auslandsreport.

Die Katholische Kirche steht unter großem Druck. Offenbar haben Priester und andere Kirchenangehörige jahrzehntelang massenhaft Kinder sexuell missbraucht und geistig sowie körperlich misshandelt. Papst Benedikt XVI. soll zu seiner Zeit als Kurienkardinal gar nicht oder nur zögerlich gehandelt haben, obwohl er von vielen Fällen gewusst habe. Der Skandal überschattet die Osterfeierlichkeiten.

Seine Bilder erinnern an große Künstler - er malt mit Leidenschaft und dabei ist der Junge gerade erst sieben Jahre alt. Unglaublich was der Brite Kieron Williamson auf die Leinwand bringt. In England nennt man den malenden Jungen ein Wunderkind. Mehr als 1000 Namen stehen auf der Warteliste derer, die gerne ein Bild des Jungen erwerben würden. Wenn er nur schnell genug malen könnte, wäre er bereits Millionär.

Dass in Südafrika besonders gute Rot- und Weißweine produziert werden, ist seit Jahren auf der ganzen Welt bekannt. Weniger bekannt ist aber mit welchen außergewöhnlichen Mitarbeitern die edlen Tropfen auf einem Weingut am Westkap hergestellt werden. Die sind nämlich groß und grau: Afrikanische Elefanten ersetzen mit ihrer Körperkraft auf einem Weingut am Westkap manchen Mensch und manche Maschine.

Die Stimmung in Portugal ist schlecht. Das Land zählt zu den am stärksten verschuldeten Staaten der Eurozone. Während sich Regierung und Parlament über den Weg aus der Krise und aus der Staatsverschuldung streiten, wachsen in der Bevölkerung Arbeitslosigkeit und Armut.

Seit 1950 existiert die berühmt-berüchtigte Liste: Die Top-Ten der meistgesuchten Verbrecher des FBI. Einer der prominentesten Köpfe ist natürlich Ossama Bin Laden. Bisher allerdings ist beim Al-Kaida-Chef kein Fahndungserfolg in Sicht. Dabei ist die Erfolgsquote des FBI generell sehr hoch: 94 Prozent der Gesuchten werden - tot oder lebendig - am Ende gefasst. Doch ein paar Fälle bleiben bis heute ein Mysterium.

Quelle: nhä/sni/n-tv