Panorama
(Foto: boulevard-der-stars-berlin.de)

Hinweis auf Missbrauchsvorwürfe: Kinski behält seinen Stern

Die Tochter des Schauspielers Klaus Kinski macht im Januar Vorwürfe gegen ihren Vater öffentlich: Er habe sie über einen Zeitraum von fast 15 Jahren sexuell missbraucht. Seinen Stern am Potsdamer Platz in Berlin soll Kinski dennoch behalten.

Trotz der Missbrauchsvorwürfe gegen ihn soll Schauspieler Klaus Kinski seinen Stern auf dem Berliner "Boulevard der Stars" behalten. Neben dem Stern soll es jedoch einen Hinweis auf die Vorwürfe gegen den 1991 verstorbenen Schauspieler geben.

Kinskis Tochter Pola hatte Anfang des Jahres ihren Vater beschuldigt, sie jahrelang sexuell missbraucht zu haben. "Pola Kinskis tief berührende Schilderung gehört unablöslich zu dem Stern für Klaus Kinski - der damit eine andere Dimension bekommen hat und in eine sehr gegenwärtige Vergangenheit verweist, die immer eine Wunde bleiben wird", erklärte die Jury. Dies solle bei der nächsten Erweiterung sichtbar gemacht werden. Architekten seien gebeten worden, "einen gestalterischen Vorschlag" dazu zu machen.

Auf dem Boulevard am Potsdamer Platz in Berlin werden nach dem Vorbild Hollywoods zahlreiche Filmprominente mit einem Stern geehrt. Die Jury, der unter anderem Berlinale-Chef Dieter Kosslick hatte Klaus Kinski 2011 einen Stern im Asphalt am Potsdamer Platz zuerkannt, wo viele andere Filmschaffende ebenfalls geehrt werden.

Pola Kinski wirft ihrem verstorbenen Vater vor, sie von ihrem 5. bis zu ihrem 19. Lebensjahr sexuell missbraucht zu haben. Die 61-Jährige war im Januar mit diesen Vorwürfen in einem Buch an die Öffentlichkeit gegangen.

Quelle: n-tv.de

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