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Da staunt der Logistiker: Kleinbus spielt Reisebus

Autobahnpolizisten werden auf der A44 auf einen VW-Bus aufmerksam, der wegen Überladung offenbar schon etwas durchhängt. Was die Beamten dann bei der Kontrolle zu sehen bekommen, verschlägt ihnen jedoch die Sprache. Offenbar waren die Passagiere bereit, ordentlich zusammenzurutschen.

Das bekommen auch Autobahnpolizisten nicht jeden Tag zu sehen. (Archivbild)
Das bekommen auch Autobahnpolizisten nicht jeden Tag zu sehen. (Archivbild)(Foto: picture alliance / dpa)

Einen restlos überfüllten VW-Bus hat die Polizei auf der A 44 bei Kassel aus dem Verkehr gezogen. Insgesamt 24 Menschen - 16 Erwachsene und 8 Kinder - stiegen bei der Kontrolle am Dienstagabend aus dem Auto, unter ihnen eine hochschwangere Frau. Die Beamten waren auf das Fahrzeug aufmerksam geworden, weil es aufgrund seiner "Straßenlage ganz offensichtlich überladen sein musste", wie es im Polizeibericht heißt.

Zugelassen ist das Fahrzeug nach Polizeiangaben auf neun Insassen. Auf den hinteren Bänken hätten die Reisenden im Alter von 4 bis 50 Jahren teils zu dritt übereinander gesessen, hieß es in einer Polizeimitteilung weiter. Im Kofferraum seien zusätzlich zwei Holzbohlen aufgebockt gewesen, auf denen ebenfalls mehrere Menschen übereinandersitzend gereist seien.

Die Erwachsenen waren nach eigenen Angaben auf Arbeitssuche in Deutschland. Gegen den Fahrer leiteten die Polizeibeamten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Personenförderungsgesetz, mangelnde Sicherung von Kindern und Erwachsenen im Fahrzeug und Überladung.

Die zwei Dutzend Insassen brachte die Polizei nach Kassel. Sie musste dreimal fahren, um alle in die Stadt zu bringen. Dort wurden alle Personen nach der Kontrolle wieder entlassen.

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Quelle: n-tv.de

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