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Warum das Kleinflugzeug mit dem Windrad kollidiert, ist bislang nicht geklärt.
Warum das Kleinflugzeug mit dem Windrad kollidiert, ist bislang nicht geklärt.(Foto: dpa)
Donnerstag, 02. Februar 2017

Pilot stirbt bei Kollision: Kleinflugzeug prallt gegen Windrad

In der Nähe von Osnabrück kollidiert ein Kleinflugzeug mit einem Windrad. Aus 40 Metern Höhe stürzt der Pilot mit seiner Maschine ab. Den Unfall überlebt er nicht.

In Deutschland ist nach Behördenangaben erstmals ein Flugzeug mit einer Windkraftanlage kollidiert. Bei dem Unglück in der Nähe der niedersächsischen Stadt Melle bei Osnabrück kam nach Polizeiangaben der Pilot ums Leben.

"Es ist nach unseren Erkenntnissen erstmals in Deutschland, dass es eine solche Kollision gab", sagte der Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig, Germout Freitag. Die Umstände des Unglücks sind bislang unklar, ebenso die Identität des Piloten. Die BFU untersucht nun, wie es zum Unglück kam.

Bei dem abgestürzten Flugzeug handelt es sich um eine einmotorige Propellermaschine vom Typ Diamond DA 20 A1. Am Flugplatz Melle-Grönegau etwa 1,5 Kilometer westlich der Stadt reagierten Mitglieder des dort ansässigen Clubs mit Bestürzung. Obwohl zweisitzige Flugzeuge dieses Typs dort stationiert sind, gab es keine Erkenntnisse, ob die verunglückte Maschine von dort kam.

Sichtverhältnisse wohl gut

"Wir wollen jetzt erst mal zur Unfallstelle", sagte ein Pilot am Telefon. Kurz nach dem Absturz suchten Rettungskräfte ein weit verteiltes Trümmerfeld nach weiteren Opfern ab, sagte ein Polizeisprecher in Osnabrück.

Auf Bildern vom Unglücksort waren Wrackteile auch im Gerüst der Anlage zu erkennen. Das Kleinflugzeug soll nach Polizeiangaben in etwa 40 Meter Höhe gegen eine Windkraftanlage geprallt sein. Die Sichtverhältnisse am Unglücksort wurden trotz leichten Dunstes in der Luft als relativ gut beschrieben. Ein Hubschrauber wurde angefordert, um das "ziemlich große Trümmerfeld" aus der Luft zu überblicken. Unklar ist, ob noch weitere Menschen in dem Flieger saßen.

Quelle: n-tv.de

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