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Kormorane gelten vielen Fischern als Bedrohung, weil sie die Fischbestände stark dezimieren.
Kormorane gelten vielen Fischern als Bedrohung, weil sie die Fischbestände stark dezimieren.(Foto: picture alliance / dpa)

Nach acht Monaten im See: Kormoran findet Fotoapparat

Kanada. In einem Kahn sitzen und angeln. Den Fang fotografieren und mit den Fotos vor Freunden prahlen. Das klingt nach einer tausendfach erlebten Situation. Ist es auch. Nur in Wirklichkeit fällt der Fotoapparat ins Wasser und wird erst acht Monate später von einem Vogel herausgefischt.

Ein Fotoapparat, der bei einem Angelausflug in einen kanadischen See gefallen war, ist Monate später am Hals eines wieder aufgetaucht. Wie kanadische Medien berichteten, entdeckte eine Frau den Vogel am Straßenrand, als sie durch den kleinen Ort Craven in Zentralkanada fuhr. "Die Kamera baumelte um seinen Hals", wird die Frau zitiert.

Sie nahm das durchnässte Gerät laut Medien an sich und steckte die noch funktionierende Speicherkarte zu Hause in ihren Computer. Rund 200 Fotos von einer Hochzeit und einem Angelausflug tauchten auf, die sie auf Facebook stellte. Wenig später meldete sich ein Mann, der den Eigentümer kannte.

Die Kamera sei seinem Bekannten beim Angeln in einem Boot vor rund acht Monaten aus der Tasche gefallen. Nun soll er sie zurückbekommen.

Quelle: n-tv.de

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